Servicenummern von dubiosen Drittanbieter sperren lassen


Die Gefahr von Servicenummern dubioser Drittanbieter und was man dagegen unternehmen kann.


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Vor einiger Zeit habe ich über Abofallen in Apps berichtet. Bei diesen Fallen reichte ein Klick auf einen Werbebanner, um ein teures Abo abzuschließen. Es wurde weder auf ein Abo noch auf Kosten hingewiesen. Dieses ist über Servicenummern von Drittanbietern möglich. Um diese Gefahr zu unterbinden habe ich heute endlich mein Telefon, über die Sevice-Hotline der Telekom (2202)  für Service-Nummern von Drittanbietern, sperren lassen.

Hier mal ein Auszug der Konversation mit dem sehr freundlichen Telekommitarbeiter ,in folgendem mit TM bezeichnet (Gedächtnisprotokoll):

TM: „… was kann ich für Sie tun?“

Ich: „Ich möchte mein Telefon für Servicenummern von Drittanbietern sperren lassen.“

TM: „Nur Servicenummern von Drittanbietern oder auch der Telekom?“

Ich: „Bitte nur die Servicenummern, über die man in diese Abofallen geraten kann.“

TM: „Na, das können Sie auch bei uns!“ (???)

Ich: „In ABOFALLEN geraten?“

TM: (TM lacht) „Das natürlich nicht, so war das nicht gemeint. Bei uns gibt es auch Abo-Dienste, wir weisen aber auf die Kosten ausdrücklich hin.“

Der TM meinte natürlich damit, dass es durchaus auch Aboservices bei der Telekom direkt gibt. Bei diesen wird aber auf Abo und Kosten hingewiesen und erst nach Bestätigung schließt man es ab. Nicht so bei den dubiosen Aboservices von einigen Drittanbietern, hier reicht zum Teil ein einfacher Klick auf einen Werbebanner innerhalb einer App.

Die Sperre ist im Nu eingerichtet und schützt euch ab dem Zeitpunkt der Sperre vor diesen Abofallen.

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Kommentare

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  • Abzocker_Inkasso

    am 29. Februar 2012 um 16:55 Uhr

    Ist echt eine Schande, das die Telekom das Inkasso für sowas uebernimmt ! Ohne das man sich der Gefahr bewusst ist .

    … hier reicht zum Teil ein einfacher Klick auf einen Werbebanner innerhalb einer App…

    Das ist ja fast so , als wenn jemand meine Kontonummer hat , jemand damit eine Abbuchung vornimmt und meine Bank mich dann verklagt ?

  • admin

    am 29. Februar 2012 um 17:11 Uhr

    Bei den meisten Werbebannern reicht wirklich ein einzelner „Tap“ und man hat ein Abo abgeschlossen.

    Mir ist sehr stark aufgefallen, dass hauptsächlich Apps für Kinder solche Werbebanner enthalten. Ich finde es eine absolute Frechheit.

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